Ein gemeinsames Fundament

Der Monotheismus – der Glaube an den einen, einzigen Gott – ist mehr als eine theologische Aussage. Er ist ein geistliches Fundament, das Judentum, Christentum und Islam miteinander verbindet. Trotz aller historischen Brüche, theologischen Differenzen und menschlichen Konflikte wurzeln diese drei Glaubenswege in derselben Grundüberzeugung: Es gibt nur einen Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, Ursprung allen Lebens und Maßstab von Recht und Gerechtigkeit.

Für Meet Elias ist dieser gemeinsame Ursprung kein Nebenaspekt, sondern der Schlüssel zum Verständnis religiöser Einheit in einer zerrissenen Welt.


„Wo Gott einer ist, kann der Mensch nicht geteilt bleiben.
Und wo Gott in der Mitte steht, verlieren Macht, Angst und Stolz ihre Herrschaft.“

Monotheismus als geistliche Revolution

Der Glaube an einen Gott war von Beginn an eine radikale Absage an Machtvielfalt, Götterhierarchien und religiöse Instrumentalisierung. In der hebräischen Bibel tritt Gott Abraham entgegen, nicht als lokaler Stammesgott, sondern als universaler Gott aller Völker (Gen 12). Mose empfängt die Offenbarung am Sinai mit den Worten:

„Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.“ (Dtn 6,4)

Dieser eine Gott duldet keine Konkurrenz – nicht aus Machtanspruch, sondern weil Wahrheit unteilbar ist. Der Monotheismus begründet damit eine neue Sicht auf Welt, Mensch und Verantwortung: Alle Menschen stehen vor demselben Gott.

Einheit Gottes – Würde des Menschen

Wenn Gott einer ist, dann ist auch die Menschheit eine. Diese Konsequenz wird in allen drei abrahamitischen Religionen sichtbar:

  • Im Judentum ist jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen (Gen 1,27).
  • Im Christentum wird diese Würde durch die Nächstenliebe radikalisiert, die sogar den Feind einschließt (Mt 5,44).
  • Im Islam heißt es: „O ihr Menschen! Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen … der Angesehenste von euch bei Gott ist der Gottesfürchtigste“ (Sure 49:13).

Monotheismus ist daher nie nur Gotteslehre – er ist immer auch Menschenlehre. Er widerspricht Rassismus, religiöser Überheblichkeit und nationalistischer Vergöttlichung.

Monotheismus gegen die Vergötzung der Welt

In der modernen Welt sind es oft nicht mehr Statuen oder Tempel, die angebetet werden, sondern Ideologien, Nationen, Märkte oder das eigene Ich. Der biblische und koranische Monotheismus entlarvt solche Ersatzgötter als Illusionen.

Der eine Gott steht über allen Mächten dieser Welt. Kein Staat, kein Volk, keine Religion darf sich selbst absolut setzen. Genau darin liegt seine prophetische Sprengkraft:

Wo Gott einer ist, kann kein Mensch Gott sein.

Diese Einsicht schützt vor Totalitarismus – religiös wie säkular.

Elias – der Prophet des einen Gottes

Im Projekt Meet Elias ist Elia (Elias) die verbindende prophetische Gestalt. Er tritt im Alten Testament gegen den Baalskult auf und ruft Israel zurück zum einen Gott (1 Kön 18). Im Neuen Testament erscheint er als endzeitlicher Zeuge, im Islam als Prophet Ilyās, der sein Volk zur Umkehr ruft.

Elias steht damit für eine zeitlose Botschaft:

Entscheidet euch, wem ihr dienen wollt.

Nicht vielen Wahrheiten, sondern der einen Wahrheit Gottes.

Monotheismus als Weg zum Frieden

Frieden entsteht nicht durch das Leugnen von Unterschieden, sondern durch die Anerkennung eines höheren gemeinsamen Maßstabes. Der Monotheismus bietet genau das: einen Gott, der größer ist als jede religiöse Tradition – und dennoch in jeder von ihnen spricht.

Meet Elias versteht Monotheismus daher nicht als Trennlinie, sondern als Brücke:

zwischen Wahrheit und Demut

zwischen Juden, Christen und Muslimen

zwischen Glauben und Verantwortung

Fazit mit Schlüsselpunkten

In einer Welt, die sich selbst verliert, erinnert der Monotheismus daran, dass es einen Ursprung gibt – und ein Ziel. Nicht Macht, nicht Religion, nicht der Mensch selbst steht im Zentrum, sondern Gott.

Und genau dort, wo Gott wieder in die Mitte rückt, können Menschen einander neu begegnen.

„Der HERR wird König sein über die ganze Erde. An jenem Tag wird der HERR einer sein und sein Name einer.“ (Sach 14,9)

Meet Elias – weil der eine Gott mehr verbindet, als uns trennt.


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